Tsunami

Wie sind tsunami?

Eine Folge von Seebeben, also wenn sich der Meeresboden schlagartig aufwölbt oder verschiebt, können Flutwellen sein, sogenannte tsunami 津波 (w. Hafenwelle). Die in Bewegung geratenen Wassermassen erzeugen eine Welle, die sich dann von der See her auch auf die Küste zubewegt. Diese Welle fällt auf hoher See erst nicht auf, aber je näher sie einer Küste kommt, wo der Meeresboden ansteigt, türmt sie sich zu einer zerstörerisch hohen Flutwelle auf. So geschehen am 11. März 2011 vor der Pazifikküste Nordost-Japans.

Was kann man dagegen tun?

Wer an der Küste Japans in z. B. einem kleineren Küstenort lebt, ist der Gefahr von tsunami ausgesetzt. Solche Orte haben ein Schutzsystem aus Wällen und Dämmen and Land und Wellenbrechern auf See. Diese sind aber nur bedingt wirksam, abhängig von der Höhe der Flutwelle.

Um Japans Küsten herum gibt es inzwischen ein Netzwerk an Funkbojen. Diese bilden ein Frühwarnsystem auf See, das ungewöhnliche Veränderungen des Meerespiegels misst und die Daten an eine Dienststelle an Land sendet. Mit der Datenauswertung können Geschwindigkeit, Richtung sowie die betroffene Region und die Höhe der Welle bei Auftreffen auf die Küste kalkuliert werden. Darauf wird ein Alarm für gefährdete Küstenregionen gegeben.

Siehe hierzu auch: Verhalten bei Naturkatastrophen.